Der günstigste 5K-Monitor für den Mac: ein gebrauchter iMac

Aktualisiert 2026-10-12

Der günstigste Weg zu einem 27-Zoll-Bildschirm mit 5K neben deinem Mac ist kein neuer Monitor, sondern ein gebrauchter 5K-iMac. Die gibt es für ein paar hundert Euro, und mit einem Thunderbolt-Kabel und DisplayBridge, der App, die ich entwickle, wird der iMac zum vollwertigen 5K-Bildschirm für dein MacBook, deinen Mac mini oder dein Mac Studio.
Kurz gesagt: Kauf einen 27-Zoll-5K-iMac von 2017. Er kostet gebraucht etwa 280 €, auf Kleinanzeigen mit etwas Glück unter 200 €. Mit DisplayBridge und Kabel kommst du auf rund 320 €, also nur gut halb so viel wie für den günstigsten neuen 5K-Monitor, den ich gefunden habe.

Ein 27-Zoll-5K-iMac und ein MacBook Pro nebeneinander auf einem Eichentisch, verbunden mit einem Kabel. Der iMac zeigt als zweiter Bildschirm des MacBooks ein Hintergrundbild mit Bergen, das MacBook zeigt das DisplayBridge-Fenster.
Ein gebrauchter 27-Zoll-5K-iMac als zweiter Bildschirm meines MacBook Pro, verbunden mit einem einzigen Kabel.

Gebrauchte 5K-iMacs im Vergleich

Jeder 27-Zoll-iMac seit Ende 2014 hat einen 5K-Bildschirm mit 5120 × 2880 Pixeln. Die Modelle unterscheiden sich im Preis und darin, ob DisplayBridge sie als Bildschirm nutzen kann:

iMacGebrauchtpreis (Richtwert)Funktioniert mit DisplayBridgeGut zu wissen
27 Zoll, 5K, Ende 2014Etwa 190 € (die Hälfte zwischen 175 und 240 €)Kommt baldThunderbolt 2; ein Umbau-Kit funktioniert schon heute
27 Zoll, 5K, 2015Etwa 170 € (die Hälfte zwischen 145 und 200 €)Kommt baldThunderbolt 2; das Modell, bei dem rosa Bildschirmränder am häufigsten vorkommen
27 Zoll, 5K, 2017, meine EmpfehlungEtwa 280 € (die Hälfte zwischen 220 und 350 €)Ja, getestetDas günstigste Modell, das funktioniert; selbst das Basismodell ist schnell genug
27 Zoll, 5K, 2019Etwa 500 € (die Hälfte zwischen 325 und 650 €)Sollte funktionieren, noch nicht getestetKann auch AirPlay empfangen
27 Zoll, 5K, 2020Etwa 700 € (die Hälfte zwischen 490 und 875 €)Ja, getestetAm besten ausgestattet; eigentlich zu schade, um nur als Monitor zu dienen
iMac ProEtwa 700 € (die meisten zwischen 600 und 700 €)Ja, getestetSpace Grau, vier Thunderbolt-3-Anschlüsse, kräftige Lautsprecher

Preise: Richtwerte aus verkauften Angeboten bei eBay in den USA, Zustand „Gebraucht“, Juli bis Oktober 2026 (iMac Pro: April bis September, weil er seltener verkauft wird), ohne Ersatzteile, beschädigte oder gesperrte Geräte und nur von Verkäufern mit positiven Bewertungen. Die Dollarbeträge habe ich 1:1 in Euro übernommen, weil gebrauchte Macs hier nach meiner Erfahrung etwa so viele Euro kosten wie dort Dollar. Geprüft am 11. Oktober 2026.

Im Vergleich mit einem neuen 5K-Monitor

Neue 5K-Monitore sind günstiger geworden, aber selbst der günstigste, den ich gefunden habe, kostet etwa 600 €. Ein gebrauchter iMac von 2017 mit DisplayBridge kostet insgesamt rund 320 €: etwa 280 € für den iMac, 29 US-Dollar (rund 26 €) für die Lizenz und etwa 11 € für ein Thunderbolt-Kabel.

5K-Bildschirm, 27 ZollPreis
Gebrauchter iMac von 2017 mit DisplayBridge und KabelRund 320 € (rund 240 €, wenn du den iMac für unter 200 € findest)
KTC H27P3, der günstigste neue 5K-MonitorAb etwa 600 €
ASUS ProArt PA27JCVEtwa 630 bis 660 €
BenQ PD2730SEtwa 950 €
Apple Studio DisplayAb 1.699 €

Preise neuer Monitore: Apple Store, Händler und Preisvergleiche, geprüft am 12. Oktober 2026. Sie ändern sich oft, also prüf vor dem Kauf den aktuellen Preis.

Dazu bekommst du einen 5K-Bildschirm in einem Aluminiumgehäuse, das auf dem Tisch immer noch gut aussieht, und Lautsprecher, die über DisplayBridge den Ton deines Macs abspielen können. Das Studio Display hat mit 5120 × 2880 Pixeln und 60 Hz dieselbe Auflösung und Bildwiederholrate und ist mit 600 Nits nur etwas heller als die iMacs ab 2017 mit 500 Nits.

Warum ich den iMac von 2017 empfehle

  • Er ist der günstigste 5K-iMac, der funktioniert. Er ist der erste mit Thunderbolt 3, und sein letztes macOS ist Ventura, genau die Version, die DisplayBridge mindestens braucht. Die Modelle von 2014 und 2015 sind noch günstiger, werden von DisplayBridge aber noch nicht unterstützt.
  • Das Basismodell reicht. Meiner ist die kleinste Ausstattung mit Core i5 (3,4 GHz), 8 GB Arbeitsspeicher und Fusion Drive, und DisplayBridge läuft darauf flüssig. Als Bildschirm zeigt der iMac nur das Bild an, die Arbeit macht dein anderer Mac.
  • Sein Bildschirm gehört zur selben Klasse wie bei den neueren Modellen. 5120 × 2880 Pixel, 500 Nits, großer Farbraum. Der 2019er kostet fast doppelt so viel, der 2020er etwa zweieinhalbmal so viel.
  • Lokal geht es noch günstiger. Auf Kleinanzeigen findest du mit etwas Glück einen für unter 200 €. Ich habe meinen gebraucht für weniger als 200 Schweizer Franken gekauft.

Prüf vor dem Bezahlen die Thunderbolt-Anschlüsse und die Bildschirmränder (rosa Schimmer), ob sich der Verkäufer von seinem Apple Account abgemeldet und „Wo ist?“ ausgeschaltet hat und ob der iMac noch von einer Firma verwaltet wird. Die vollständige Checkliste steht auf meiner Seite zum iMac 2017.

Was du sonst noch brauchst

  • Einen Mac mit Thunderbolt 3 oder 4 und macOS 13 Ventura oder neuer, zum Beispiel ein MacBook mit Apple Chip, einen Mac mini oder ein Mac Studio.
  • Ein Thunderbolt-Kabel oder ein USB-C-Kabel mit 40 Gbit/s (USB4), ab etwa 11 €. Ein normales USB-C-Ladekabel funktioniert nicht.
  • DisplayBridge: 7 Tage kostenlos testen, danach einmalig 29 US-Dollar inklusive Mehrwertsteuer (rund 26 €) für den Mac, an dem du arbeitest. Der iMac braucht nie eine Lizenz.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt die ganze Einrichtung mit Screenshots. In etwa fünf Minuten ist alles eingerichtet.

Die Nachteile

Ein gebrauchter iMac ist nicht in jeder Hinsicht ein Monitor. Er funktioniert nur als Bildschirm für einen Mac, nicht für einen Windows-PC oder eine Spielkonsole. Dafür ist ein Umbau-Kit der richtige Weg. Er muss eingeschaltet und angemeldet sein, um als Bildschirm zu funktionieren, und als ganzer Computer braucht er mehr Strom und mehr Platz als ein schlanker Monitor. Wenn dich das alles nicht stört, kommt kein neuer 5K-Monitor an seinen Preis heran.

Fragen dazu

Was ist der günstigste Weg zu einem 5K-Monitor für den Mac?

Ein gebrauchter 27-Zoll-5K-iMac von 2017 mit DisplayBridge. Funktionierende Geräte kosten gebraucht etwa 280 €, auf Kleinanzeigen mit etwas Glück unter 200 €. Mit der Lizenz für 29 US-Dollar (rund 26 €) und einem Kabel kostet das Ganze rund 320 €, während der günstigste neue 5K-Monitor, den ich gefunden habe, etwa 600 € kostet.

Ist ein gebrauchter iMac eine Alternative zum Apple Studio Display?

Wenn du einen Mac hast und sparen willst, ja. Der 27-Zoll-5K-iMac hat ein Panel derselben Klasse mit 5120 × 2880 Pixeln und 500 Nits, und mit DisplayBridge läuft er in voller Auflösung mit 60 Hz. Dabei kostet er nur einen Bruchteil der 1.699 € für das Studio Display. Die Nachteile: Er funktioniert nur mit einem Mac, muss eingeschaltet und angemeldet sein und braucht mehr Platz auf dem Tisch.

Welchen gebrauchten iMac sollte ich als Monitor kaufen?

Einen 27-Zoll-5K-iMac von 2017. Er ist das günstigste Modell, das mit DisplayBridge funktioniert, selbst die Basisausstattung ist schnell genug, und sein Display gehört zur selben Klasse wie das der Modelle von 2019 und 2020, die etwa doppelt beziehungsweise zweieinhalbmal so viel kosten. Die Modelle von 2014 und 2015 lässt du vorerst besser liegen: Sie sind zwar noch günstiger, aber DisplayBridge unterstützt sie noch nicht.

Was kostet ein 5K-Monitor aus einem gebrauchten iMac insgesamt?

Rund 320 € mit einem iMac von 2017 für etwa 280 €, der DisplayBridge-Lizenz für 29 US-Dollar (rund 26 €) und einem Thunderbolt-Kabel für etwa 11 €. Findest du den iMac auf Kleinanzeigen für unter 200 €, sind es rund 240 €.

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